Am
Freitag, 17.09.2010, ging es auf zur ersten Station: Liveaufzeichnung des neuen Programms von Bülent Ceylan in der SAParena in Mannheim. War echt klasse, mal schauen was es von dieser Aufzeichnung ins TV schafft ... "ruhig" *quiiieeck* :-)
Und wenn man schonmal in Mannheim ist, nimmt man sich am
Samstag Vormittag die Zeit mal durch die City zu laufen. Am Mittag sollte es dann weiter über Freiburg i.B. und Basel zu meiner Schwester nach Unterägeri in die Schweiz gehen. Ging es letztendlich auch, für Basel blieb aber nur sehr wenig Zeit, weil die A5 ab 12 Uhr zwischen Baden-Baden und Bühl wegen Brückenabrissarbeiten total gesperrt wurde: Zeitverlust eine gute Stunde.
Nach einer Nacht in Unterägeri haben wir uns dann an einem wunderschönen
Sonntagauf den Weg zu der nächsten Station
Hotel Watles gemacht. Der Weg führte uns bei herrlichem Wetter über die Pässe
Flüelapass (2.383m) und
Ofenpass (2.150m). Nachdem ich mir am Abend zuvor die Wetterlage für das Vinschgau rausgesucht habe, habe ich mich schon auf Nordföhn und nicht fliegbares Wetter eingestellt. Im Vinschgau angekommen, bestätigte sich das auch erstmal, als der Föhn durchs Auto zog. Beim Einchecken im Hotel Watles traf ich dann aber auf den Inhaber Georg, selbst Gleitschirmflieger. Georg schaute ebenfalls ins Wetter und meinte das 3-4 Tage wunderschönes Fliegen angesagt sind. Nach ich war gespannt.

Am
Montag Morgen hat sie die Vorhersage von Georg tatsächlich eingestellt. Von der Terrasse aus sah ich, dass bereits ein Gleitschirmflieger am Startplatz ausgelegt hatte. Es war Klaus-Jürgen in Begleitung mit seiner Frau Gerda. Mit Klaus-Jürgen, der einen Abgleiter machen wollte, habe ich dann ausgemacht, dass wir um 11:30 den höher gelegenen Startplatz am Watles aufsuchen. Wir sind dann zu viert mit der Bahn und einem kleinen Fussmarsch auf zum Watles-Startplatz und haben einen kleinen Flug zum Start-/Landeplatz vom Hotel Watles gemacht. Anschließend zusammengepackt und wieder hoch zum Startplatz und von da aus dann bis zum Landeplatz ins Tal geflogen. Nach der Landung ging es dann zu einem kleinen Sightseeing in die kleinste Stadt Südtirols nach Glurns mit 800 Einwohner. Sehr schön ist dort die fast noch vollständig intakte Stadtmauer.
Mit Klaus-Jürgen habe ich für
Dienstag Vormittag ausgemacht, auf den höher gelegenen Startplatz vom Watles zu wandern. Auch wenn wir nur die halbe Höhe geschafft haben, hat sich die Anstrengung erst mit der superschönen Aussicht und dann mit einem wunderschönen Flug gelohnt. Der Flug ging dann auch knapp eine Stunde, konnten wir uns doch am Grat unterhalb vom Hotel Watles sehr lange halten. Ein Erlebnis war sicher der Moment, als sich ein paar Greifvögel zu uns gesellt und ein paar Kreise gedreht haben. Am Nachmittag ging es dann auf zur nächsten Station: Fügen im Zillertal
Mittwoch ging es dann am
Spieljoch genauso gut und schön mit drei ruhigen Flügen weiter. Leider war das Hoch so stabil, dass nicht mal ein bisschen Thermik aufkam.
Am
Donnerstag nach dem Frühstück bei
Margot Emberger wurde dann vorerst auch die letzte Etappe in Angriff genommen:
Flugcenter Ruhpolding. Was für ein schönes Gebiet, auch hier gibt es eine super Abrisskante am Weingarten, an der man sich mit Nullschiebern mühelos Minute um Minute in der Luft halten kann. Im Frühling ist das wohl auch der beste Ort um aufzudrehen.
Leider war am
Freitag mein Fluglehrer
Markus skybanani Fiedler verhindert. Da dann Samstags auch noch schlechtes Wetter vorhergesagt wurde, wurde die Rundreise kurzfristig und spontan noch um eine Etappe erweitert: Landesgartenschau Rosenheim.
Zusammenfassend waren es superschöne Tage - nicht nur von der Wetterseite aus gesehen. Weiterhin hatte man auch wieder die Möglichkeit die ein oder andere freundliche Bekanntschaft zu machen.
Die Flüge sind wie gewohnt unter der Rubrik "Meine GPS-Logs" als Google Earth Datei ein- und anzusehen. Viel Spass dabei.