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Urlaub im Vinschgau

In der letzten Augustwoche habe ich mir einen Urlaub im Vinschgau gegönnt. Natürlich habe ich wieder im Hotel Watles (Facebook) eingecheckt. Neu in diesem Jahr dort war das Schwimmbad, welches sich wunderbar in das Gesamtambiente des Hotels eingefügt hat.

Vinschger Radweg vinschger_radweg_hinweisschild Nach dem ersten Frühstück ging es gleich los nach Mals. Dort angekommen habe ich mir bei Südtirol Rad ein Mountainbike und eine bikemobil Card Südtirol geholt. Ziel war auf dem Vinschger Radweg ins 65 km entfernte Meran zu fahren, und sich dann von der Vinschgerbahn wieder zurück nach Mals fahren zu lassen. Den Track habe ich natürlich mit GPS mitgeloggt:

Der Folgetag war wettertechnisch leider nicht der beste. Deshalb konnte nach dem Aufenthalt im Wellness Bereich auch das neue Schwimmbad in Augenschein genommen werden. Einfach nur schön.

Am letzten Tag ging es mit dem Auto entlang des Vinschger Radweg nochmal nach Meran zum Sightseeing. Dafür waren die 62 km am ersten Tag einfach zu anstrengend. Obwohl ich muss zugeben, ein bisschen beschissen habe ich schon. Fährt man den Vinschger Radweg von Mals nach Meran geht es ca. 400m stetig bergab. Daher auch meinen Respekt an die, die mir von Meran aus entgegen gekommen sind.

Alles im Allen war es einfach mal wieder ein wunderschöner Urlaub im Vinschgau, das Hotel Watles war wie immer empfehlenswert, genauso die Radtour entlang des abwechslungsreichen Vinschgau.

 

Gleitschirm Sicherheitstraining Vertical Limits mit Markus skybanani Fiedler

Am 27. Juli habe ich am Gleitschirm Sicherheitstraining "Vertical Limits" von und mit Markus skybanani Fiedler teilgenommen. Hier ein kleiner Bericht der unvergesslichen 5 Tage.
Am Mittwoch haben wir uns zu dritt (Eva, Markus und ich) mit zwei Autos vom Flugcenter Ruhpolding um 09:00 Uhr auf dem Weg zum Lago d'Idro (Google Maps) gemacht. Erster Stopp war gleich mal in Grassau bei skywalk Paragliders. Dort haben wir meinen frisch reparierten Mojito Gleitschirm abgeholt. Die nächsten Stopps waren Innsbruck Ost - einmal volltanken -, Raststätte vor Trento Nord und nach 6 Stunden Fahrt letztendlich der Zeltplatz Miralago in Bodoni am Lago d'Idro.
Nachdem die Zelte aufgebaut und die Seile für die Simulatoren im Baum verankert waren, haben wir gleich mal mein Gurtzeug eingestellt, sowie die K-Prüfung durchgeführt. Nach der Landeplatzbesprechung ging es dann zum Essen ins Restaurant. Letztendlich haben sich nun auch Pablo und Norbert eingefunden.
Donnerstag früh haben wir dann erstmal den Ablauf und die Manöver vom Sicherheitstraining besprochen. Auf dem Tagesprogramm standen: angelegte Ohren, Wingen mit angelegten Ohren, Nicken, Rollen, Ein- und Ausleitung Steilspirale, C-Stall. Mit meinem Gleitschirm alles ohne Probleme.
Am Freitag Morgen ging es dann weiter mit: seitliche Einklapper (beschleunigt), Frontstall, auch beschleunigt um zu sehen, ob er eingeklappt bleibt, aber nix da, der skywalk Mojito will fliegen :-)
Für Samstag ging es dann weiter mit Negativ - Trudeln im Ansatz, Early Chick - dem Heli für Arme, sowie dem Horse Shoe. Auch hier alle Flugmanöver sauber ohne Probleme.
Dim lights Embed Embed this video on your site Sonntag Morgens für den letzten Flug durften wir Wunschmanöver fliegen. Ich habe mir nochmal den Early Chick vorgenommen. Nur hat dieses Mal die Ausleitung nicht wirklich gut funktioniert und die Achterbahnfahrt konnte beginnen: Dim lights Embed Embed this video on your site War ich froh als ich den Frontklapper gesehen habe, ab da wusste ich mein skywalk Mojito fliegt wieder. Kurt, unser Bootsfahrer, hatte nach dem Flug zu mir gemeint "Ich habe schon überlegt den Motor anzuschmeissen". Aber wenn, ja wenn man seinen Gleitschirm fliegen lässt, dann fliegt er auch. Aber genau dafür ist ein Sicherheitstraining ja auch da, einerseits um Grenzen zu überschreiten aber um andererseits auch den Gleitschirm im Extremflugverhalten besser kennen und einschätzen zu lernen. Im Laufe des Sicherheitstraining hatte auf jedenfall jeder der Piloten sein ganz persönliches Vertical Limits Erlebnis.
Nach dem Adrenalinkick habe ich mich dann aber auch auf die ruhige Autofahrt nach Hause gefreut :-)
 

Skiurlaub mit Folgen

Wie jedes Jahr ging es auch in 2011 zum Skiurlaub ins Salzburger Land nach Flachau-Wagrain. Los ging es am Freitag Nachmittag bei schönstem Wetter. Im Gegensatz zu den letzten Jahren, brauchte man in diesem Jahr aber keine Schneeketten auflegen. Ich informierte mich ja schon Tage vorher über die Wettersituation, natürlich auch, weil ich eventuell den ein oder anderen Gleitschirmflug machen wollte. Im Tal 0°C, auf dem Gipfel +10°C: stabile Inversionswetterlage und das letztendlich 6 Tage lang.
Die erste Auffahrt am Samstag Morgen hat mich aber dennoch überrascht, weil ich wohl eines vergessen hatte: mir die Höhenwinde anzuschauen. Im Tal Nullwind, auf 1.800m 70km/h Westwind. Das hat sich auch am Sonntag nicht geändert. Trotz der warmen Temperaturen in der Höhe konnte man bis in den Nachmittag rein ganz gut skifahren.
roentgenbild Am Montag habe ich mir dann meinen Gleitschirmhelm mit der Helmkamera aufgesetzt und wollte den Tag über ein bisschen Videos aufnehmen. Weit kam ich damit aber nicht. Mich hats bei der ersten Abfahrt auf flacher frisch präparierter Piste zerlegt. Die weiteren Stationen des Tages: Skirettung ins Tal - Rotes Kreuz Fahrt zum Arzt - Röntgenbild - privater Transport ins Klinikum Schwarzach - Unfallaufnahme - CT-Aufnahme des linken Knies - Anästhesieberatung - OP - drei Schrauben.
Bis Freitag musste ich dann noch im Krankenhaus verbringen, um dann mit dem privaten Krankentransport wieder nach Hause zu fahren.
Eigentlich wollte ich ja auch Gleitschirmfliegen gehen, aber das konnte ich mir ja dann abschminken. Und wie hat ein Arbeitskollege so schön gesagt: "Die Geschichte ist schon ein bisschen komisch... du wolltest Fliegen - das Wetter war aber zu schlecht und am Ende bist du trotzdem geflogen!"
 

Motorschirmkurs MK12

Am Samstag, dem 16.10.2010 habe ich mich früh auf den Weg zur Wasserkuppe gemacht, um eine Woche später als Motorschirmpilot wieder nach Hause zu fahren :-)
Zunächst stand erstmal das Bürokratische und Organisatorische auf dem Programm um sich dann am Nachmittag auf den Weg zum Flugplatz Dolmar zu machen. Dort angekommen haben wir erstmal den Anhänger ausgeladen, die Käfige an die Motoren gebaut und uns am Simulator samt Motor ausgetobt.
Am Sonntag haben wir dann mit stehendem Motor ein paar Aufziehübungen gemacht. Da ich meinen skywalk Mojito eigentlich soweit ganz gut im Griff habe, war das nicht wirklich ein Problem. Aber die zusätzlichen fast 35kg waren schon zu spüren.
Am Montag war es dann endlich soweit: der erste Start mit laufendem Motor :-) Nach ein paar Starts, Platzrunden und Landungen stand am Nachmittag sogar noch ein kleiner Streckenflug in der Umgebung von Meiningen auf dem Programm.
Die folgenden Tage, Dienstag bis Mittwoch, waren wettertechnisch leider kein Flugwetter. Es war also Zeit für die theoretische Ausbildung: eine Navigationsaufgabe nach der anderen.
Am Freitag war es dann wieder soweit, das Wetter lies uns wieder in die Luft gehen, auch wenn es morgens bei Minusgraden war.
Da für Sonntag kein gutes Flugwetter prognostiziert wurde, haben wir kurzerhand die Prüfung auf Samstag vorverlegt. Die theoretische Prüfung, bestehend aus den 6 Fächern (Luftrecht, Meteorologie, Flugfunk, Technik, Verhalten in besonderen Fällen, Navigation) mit je 40 Fragen, war für mich kein Problem: nach 75 Minuten (Zeitvorgabe 3:30 Std.) mit gerade einmal 3 Fehlern abgegeben. Auch die praktische Prüfung sollte kein Problem sein, auch wenn ich bei der ersten Landung am Rande des 50m Quadrates gelandet bin.
Abschließend war es trotz miesen Wetters eine tolle Woche mit tollen Leuten. Danke an den MK12 mit Andreas, Ute, Matthias, Sebastian, Alexander und Johannes. Dim lights Embed Embed this video on your site
 

Rundreise im September 2010

Am Freitag, 17.09.2010, ging es auf zur ersten Station: Liveaufzeichnung des neuen Programms von Bülent Ceylan in der SAParena in Mannheim. War echt klasse, mal schauen was es von dieser Aufzeichnung ins TV schafft ... "ruhig" *quiiieeck* :-)
Und wenn man schonmal in Mannheim ist, nimmt man sich am Samstag Vormittag die Zeit mal durch die City zu laufen. Am Mittag sollte es dann weiter über Freiburg i.B. und Basel zu meiner Schwester nach Unterägeri in die Schweiz gehen. Ging es letztendlich auch, für Basel blieb aber nur sehr wenig Zeit, weil die A5 ab 12 Uhr zwischen Baden-Baden und Bühl wegen Brückenabrissarbeiten total gesperrt wurde: Zeitverlust eine gute Stunde.
Nach einer Nacht in Unterägeri haben wir uns dann an einem wunderschönen Sonntagauf den Weg zu der nächsten Station Hotel Watles gemacht. Der Weg führte uns bei herrlichem Wetter über die Pässe Flüelapass (2.383m) und Ofenpass (2.150m). Nachdem ich mir am Abend zuvor die Wetterlage für das Vinschgau rausgesucht habe, habe ich mich schon auf Nordföhn und nicht fliegbares Wetter eingestellt. Im Vinschgau angekommen, bestätigte sich das auch erstmal, als der Föhn durchs Auto zog. Beim Einchecken im Hotel Watles traf ich dann aber auf den Inhaber Georg, selbst Gleitschirmflieger. Georg schaute ebenfalls ins Wetter und meinte das 3-4 Tage wunderschönes Fliegen angesagt sind. Nach ich war gespannt.
reinsetzen und geniesen ausdrehen und loslaufen aufziehen leinen kontrollieren Am Montag Morgen hat sie die Vorhersage von Georg tatsächlich eingestellt. Von der Terrasse aus sah ich, dass bereits ein Gleitschirmflieger am Startplatz ausgelegt hatte. Es war Klaus-Jürgen in Begleitung mit seiner Frau Gerda. Mit Klaus-Jürgen, der einen Abgleiter machen wollte, habe ich dann ausgemacht, dass wir um 11:30 den höher gelegenen Startplatz am Watles aufsuchen. Wir sind dann zu viert mit der Bahn und einem kleinen Fussmarsch auf zum Watles-Startplatz und haben einen kleinen Flug zum Start-/Landeplatz vom Hotel Watles gemacht. Anschließend zusammengepackt und wieder hoch zum Startplatz und von da aus dann bis zum Landeplatz ins Tal geflogen. Nach der Landung ging es dann zu einem kleinen Sightseeing in die kleinste Stadt Südtirols nach Glurns mit 800 Einwohner. Sehr schön ist dort die fast noch vollständig intakte Stadtmauer.
Mit Klaus-Jürgen habe ich für Dienstag Vormittag ausgemacht, auf den höher gelegenen Startplatz vom Watles zu wandern. Auch wenn wir nur die halbe Höhe geschafft haben, hat sich die Anstrengung erst mit der superschönen Aussicht und dann mit einem wunderschönen Flug gelohnt. Der Flug ging dann auch knapp eine Stunde, konnten wir uns doch am Grat unterhalb vom Hotel Watles sehr lange halten. Ein Erlebnis war sicher der Moment, als sich ein paar Greifvögel zu uns gesellt und ein paar Kreise gedreht haben. Am Nachmittag ging es dann auf zur nächsten Station: Fügen im Zillertal
Mittwoch ging es dann am Spieljoch genauso gut und schön mit drei ruhigen Flügen weiter. Leider war das Hoch so stabil, dass nicht mal ein bisschen Thermik aufkam.
Am Donnerstag nach dem Frühstück bei Margot Emberger wurde dann vorerst auch die letzte Etappe in Angriff genommen: Flugcenter Ruhpolding. Was für ein schönes Gebiet, auch hier gibt es eine super Abrisskante am Weingarten, an der man sich mit Nullschiebern mühelos Minute um Minute in der Luft halten kann. Im Frühling ist das wohl auch der beste Ort um aufzudrehen.
Leider war am Freitag mein Fluglehrer Markus skybanani Fiedler verhindert. Da dann Samstags auch noch schlechtes Wetter vorhergesagt wurde, wurde die Rundreise kurzfristig und spontan noch um eine Etappe erweitert: Landesgartenschau Rosenheim.

Zusammenfassend waren es superschöne Tage - nicht nur von der Wetterseite aus gesehen. Weiterhin hatte man auch wieder die Möglichkeit die ein oder andere freundliche Bekanntschaft zu machen.
Die Flüge sind wie gewohnt unter der Rubrik "Meine GPS-Logs" als Google Earth Datei ein- und anzusehen. Viel Spass dabei.
 


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